US-Zentralkommando bestätigt: Truppen über Werbedaten ausgespäht

Das US-Zentralkommando USCENTCOM bestätigte gegenüber dem Büro von Senator Ron Wyden am 14. April, dass gegnerische Akteure während der Operation Epic Fury die Smartphones von US-Soldaten mittels kommerzieller Standortdaten verfolgten.
- 14 Abgeordnete, darunter Wyden, Elizabeth Warren und John Harrigan, drängten das US-Verteidigungsministerium (DOD) dazu, Chrome durch einen privaten Browser zu ersetzen.
- Heer, Luftwaffe, Marine, Marineinfanterie und das Special Operations Command deaktivierten Werbe-IDs auf Diensthandys.
- Am 4. September warnten Wyden und Harrigan den Generalinspekteur des Pentagons, dass private Mobiltelefone weiterhin sensible Daten preisgeben.
Warum das wichtig ist: Selbst wenn eine Militärführung die Bedrohung offiziell bestätigt, bleibt der kommerzielle Datenmarkt, der diese Überwachung erst ermöglicht, weitgehend unangetastet.
Sen. Ron Wyden press release (May 28, 2026) ↗ · 4. Sept. 20264.9.26 · Aktualisiert 4. Sept.