Südkorea verheimlichte fünf Monate lang Hack auf Diplomatenakademie
Ein unbekannter Hacker nutzte eine Zero-Day-Schwachstelle und Fehlkonfigurationen aus, um sich etwa zehn Monate lang im Schulungssystem aufzuhalten.
- Eine Zero-Day-Schwachstelle in Kombination mit falsch konfigurierten Sicherheitseinstellungen ermöglichte dem Angreifer den Zugang etwa im April oder Mai 2025.
- Namen, Benutzerkennungen und E-Mails von Auszubildenden sowie aktuellen und ehemaligen Diplomaten wurden offengelegt.
- Das Ministerium entdeckte das Eindringen im Februar 2026, machte es aber erst am 20. Juli öffentlich.
Warum das wichtig ist: Ein Ministerium, das den Datendiebstahl bei seinen eigenen Diplomaten fünf Monate lang unter Verschluss hält, betreibt Imagepflege, keine Schadensbegrenzung.
South Korea Ministry of Foreign Affairs press release on National Diplomatic Academy cyberattack ↗ · 21. Juli 202621.7.26 · ✓ Geprüft✓