Mann wegen Absägens von Kennzeichenkameras angeklagt, sammelt 30.000 Dollar ein
Jeffrey Sovern, ein 41-jähriger Ingenieur der US Air Force aus Virginia, wurde angeklagt, weil er eine Reihe automatischer Kennzeichenlesekameras von Flock zerstört haben soll. Als der Fall die Runde machte, trieben Fremde seinen Verteidigungsfonds auf über 30.000 Dollar, mit mehr als 800 Spendern.
- Sovern sieht sich 13 Anklagepunkten wegen Sachbeschädigung, sechs wegen geringfügigen Diebstahls und sechs wegen Besitzes von Einbruchswerkzeug gegenüber. Betroffen sind Kameras in der Gegend von Suffolk und Chesapeake, Virginia. Ein Ermittler gab an, Sovern habe der Polizei erklärt, die Kameras seien «verfassungswidrig».
- Auf seiner Spendenseite schrieb er, er «schätze das in der Vierten Verfassungsänderung verankerte Recht jedes Einzelnen auf Privatsphäre», und forderte Unterstützer auf, Kommunalregierungen zur Abschaltung der Systeme zu drängen.
- Flocks Kameras sind automatische Kennzeichenleser, die die Bewegungen vorbeifahrender Fahrzeuge protokollieren. Sie haben sich landesweit zu Tausenden verbreitet und rufen zunehmend Datenschutzbeschwerden hervor.
Warum das wichtig istKennzeichenleser wurden still und leise installiert, Stadt für Stadt, als Werkzeuge der Verbrechensbekämpfung verkauft, fast ohne öffentliche Abstimmung. Dass ein Mann, der beschuldigt wird, sie abgesägt zu haben, zum Volkshelden wird, finanziert von Hunderten Fremden, zeigt: Der Ausbau der Überwachung hat die öffentliche Zustimmung überholt. Ein Teil des Landes sieht inzwischen nicht den Mann mit der Säge, sondern die Kameras als das eigentliche Problem.
Jeff Sovern Legal Defense Fund… ↗ · 7. Juli 2026 · ✓ Geprüft