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Di., 7. Juli 2026 · 16 Meldungen · 13 Min. · Bestätigt
USA

Weißes Haus bezeichnet Smithsonian-Museum als «ideologisch vereinnahmt»

Das Weiße Haus hat einen 162 Seiten langen Bericht veröffentlicht, der dem National Museum of American History des Smithsonian extremen politischen Aktivismus und die Auslöschung der Landesgeschichte vorwirft. Das Dokument mit dem Titel «Saving America's Story» geht auf eine Exekutivanordnung zurück, die Trump im März 2025 unterzeichnete, um «unangemessene Ideologie» aus dem Smithsonian zu entfernen.

  • Der vom Domestic Policy Council des Weißen Hauses verfasste Bericht erklärt, die Museumsleitung sei von einer radikalen Aktivisten-Ideologie vereinnahmt worden, und greift namentlich die Direktorin Anthea Hartig an, weil sie eine Agenda verfolge, die dem Gründungszweck des Museums widerspreche.
  • Er stellt heraus, dass das Museum für den 4. Juli 2026, das Jahr des 250. Jahrestags der Staatsgründung, kein eigenes Programm vorsieht, während es 2025 ein umfangreiches Programm zum Pride Month angeboten hat. Zudem verweist der Bericht auf Lehrmaterialien zu Geschlechterfluidität und «Weißsein».
  • Das Smithsonian wies die Ergebnisse zurück und erklärte, es diene der Öffentlichkeit seit mehr als 180 Jahren mit «unparteiischer und unabhängiger Wissenschaft».

Warum das wichtig istFast das gesamte vergangene Jahrhundert galt das Smithsonian als neutraler Boden: das Nächste, was die USA an einem offiziellen Gedächtnis hatten. Dass ein amtierendes Weißes Haus eine 162-seitige Anklageschrift gegen eines seiner Museen veröffentlicht, zeigt, dass selbst der «nationale Dachboden» inzwischen umkämpftes Terrain ist, und dass beide Seiten davon ausgehen, dass die Institutionen, die das Land definieren sollen, nicht mehr gemeinsam getragen werden können.

The White House, 'Saving Americ… ↗ · 7. Juli 2026 · ✓ Geprüft

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